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First Surfsession

Noch ist es hier ziemlich sommerlich und nach unserem kleinem ersten Chips and Fish Ausflug an St.Claires Beach steht 100%ig fest: Wir müssen surfen gehen! Gesagt getan! Am Samstag sind wir zum Recreation Service der Uni gefahren und haben uns Surfboards und Neoprenanzüge ausgeliehen. Schon witzig, daß die Uni hier so etwas unterhält - man kann sich am Recrationcenter vom Campingkocher über den Schlafsack bis zur Kletterausrüstung quasi alles ausleihen (zu sehr moderaten Preisen). Die bieten außerdem jede Menge Kurse, wie Gitarrespielen, Mountainbiking, Bonecarving usw. an. Ich bin ja mal echt gespannt ob wir in Würzburg auch so was kriegen, wenn wir Studiengebühren zahlen.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

Na wie auch immer... Mit Michas Van gings dann an den Strand (Micha, Ramona, Vivian, Carsten, Dan und ich). Am Strand angekommen gabs durch unseren Califonier Dan erst mal eine kleine theoretische Erklärung wie das ganze abläuft, wobei ich sagen muß, daß die Wellen zu beobachten wesentlich interessanter war als Dans Ausführungen zu folgen, wodurch ich nicht so viel mitbekommen habe. Egal surfen lernt man sowieso nur durchs Probieren - und genau das haben wir dann auch gemacht. Raus in Wellen… Mein erster Kontakt mit dem Pazifik und der war reichlich, zumindest hinsichtlich der Wassermengen die ich konsumiert habe. So einfach wie es aussieht ist nämlich nicht: erst dieses Rauspaddeln… haha erst mal über die Welle drüberkommen… dann für die richtige Welle entscheiden… und dann Gasgeben, was die Arme hergeben. Sollte man bis zu diesem Punkt gekommen sein wird es erst richtig interessant: Der „Aufsteh-Sprung“!! Für mich war er in der Regel auch der „Abgang-Sprung“ – es ist unglaublich wie wacklige das Board ist, und wie grobmotorisch man selber ist. Aber ich muß trotzdem sagen es ist ein absolut unbeschreiblich tolles Gefühl wenn einen Welle mitnimmt, und sei es auch nur im liegen. Sollte man tatsächlich mal ein zwei Sekunden zum Stehen kommen – noch toller!

Fazit: Ein richtig tolles Wochenende, erste leichte Suchterscheinungen, die Erkenntnis, daß Surfen viel Übung braucht, ein leichter Sonnenbrand und ein richtig übler Muskelkater. Das wird auf alle Fälle bei Gelegenheit mal wiederholt!

 

zu den Bildern

 

Living in Dunedin!

Es ist jetzt schon ne ganze Weile her, das ich hier was geschrieben habe, was aber defenitiv nicht heißt, daß hier nichts los wäre. Es ist vielmehr so, das man von einem Programmpunkt zu andrem springt, und sich trotzdem wünscht der Tag hätte nicht nur 24 sondern mindestens 32 Stunden, um alles zu machen was man will. Ich werd in diesem Eintrag mal eher Stichpunktartig versuchen rüberzubringen wie sich das Leben hier so gestaltet.

Wir schon geschrieben liefen hier bis Freitag die Orientation Weeks, mit jeder Menge Party und Spaß für alle. Es ist echt krass zu sehen, wie sich alle Organisationen, Uni, Departments, Stadt, Pubs, Supermärkte, Geschäfte, was auch immer ins Zeug legen um die Erstsemester zu beeindrucken. Wir die Internationals profitieren davon natürlich auch - Sonderangebot, Special-Offers, Freie Konzerte, Sales-Weeks, Rugby-Spiel der Super-12-Series for free, Einführungsveranstatungen am laufenden Meter und und und. Die Erstis nutzen das auch ganz ordentlich und torklen wirklich jede Nacht betrunken durch die Stadt. Aber auch dafür ist gesorgt (siehe Flyer).

Die Leute mit denen ich momentan viel rumhänge (Amis, Deutsche, Schweden und ein paar Kiwis) und ich waren letzte Woche auf einem sehr coolen Tagestrip mit dem International Office auf die Otago Peninsula (das ist eine Halbinsel ne knappe Stunde von der Stadt weg). Das war so unbeschrieblich schön, da kann ich nur auf die Bilder verweisen. Anschließend gabs ein von der Uni gesponsortes Barbecue für 400 Leute.

Am Tag drauf waren wir dann beim Super-12-Rugby [die höchste Liga (4 NZ-Teams, 4 Ausi-Teams, 4 South African-Teams)]. Die Otago Highlanders haben zwar gegen die Auckland Blues mit 30 zu 11 verloren, aber die Stimmung war der Wahnsinn - die sind hier so verrückt nach diesem Sport. Die Regeln hab ich zwar höchstens halb gerafft, trotz Erklärung von Dan (dem Californier aus Ramonas WG) , der selber Rugby spielt, aber es hat einfach Spaß gemacht in dem Stadion zu sein. Dudelsäcke, Schlachtenbummler, Bier, und jede Menge Kiwis die einem versuchen zu erklären was da gerade passiert - keine Chance das zu kapieren, um den Kiwi-Slang zu verstehen muß man ja schon so gut geübt sein aber wenn sie dann noch über Rugby mit ein paar Bier intus reden...) 

Ansonsten hab ich schon etliche Ausflüge in und um die Stadt unternommen(ich hab schon soviele NZ-Kilometer in den Beinen - Wahnsinn), versucht Dinge für die Wohnung und die Uni zu organisieren, aber das ist ne andere Story. Nebenbei übe ich mich darin zuerst nach rechts zu schauen wenn man über die Straße geht, den Kiwi-Slang zu verstehen und außerdem auch ein paar der typischen Wörter in die Unterhaltungen einzuwerfen ("sweet", "cool", "excellent", "sweetas", "no worries"). Was noch... achja ich hab endlich mein Visum (bis 19.September - einen Monat länger als beantragt... Juhu).

Dann gibt es da ja natürlich auch noch die Clubs and Societies (ich bin nur im Tramping-Club, nachdem ich mich doch kurfristig gegen den Sozialistischen Studentenbund Neuseelands und den Schamanenzirkel entschieden hab [es gibt hier ALLES]) und die diversen Sportangebote der Uni die es einem erschweren zu "arbeiten".

Kommen wir jetzt noch kurz zum wichtigstens (?) Vorteil von Dunedin: die Leute sind total offen und immer bereit neue Leute kennenzulernen. Das führt zwangsweise dazu das man eigentlich jeden Abend auf einer Flatparty landet, wo man eigentlich niemanden kennt, aber zufällig am Zaun vorbeigelaufen ist. Die Flats sind alle sehr nette kleine etwas runtergekommene Häuschen die von 4 bis zu 12 Studenten behaust werden.

Soviel erstmal zum Leben in Dunedin (eine eher unvollständige Darstellung)

Kulturaustausch !?!

Eine Geschichte, die ich euch nicht vorenthalten will:

Neulich komm ich auf dem Nachhauseweg an einer der angesagtesten Studi-Kneipen vorbei und welch liebliche Klängen erreichen mein Gehör?

"Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit..."

unglaublich die veranstalten einmal im Monat ein Bavarian Beerfest mit Blaskapelle und echtem deutschen Bier (Krombacher [bah!]) dazu werden alle möglichen Folkoleristischen Lieder gesungen, di aber defenitiv nix mit Bayern zu tun haben. Allerdimgs wird im Abstand von 10 Minuten ein Prosit der Gmütlichkeit von dem netten Herren unten auf dem Bild angestimmt. Also die Kernaussage des Oktoberfests haben die Kiwis echt verstanden: Möglichst betrunken auf den Bänken schlechte Lieder gröllen! Was die Ausführung angeht müssen sie noch ein bisserl üben bis sie in der Oberliga mitspielen können...

Die Ganze erste Woche - Wohnungssuche!!

Eigentlich habe ich befuerchtet ich muesste an dieser Stelle mal meiner ganzen miesen Laune bezueglich der Dunedin-Landlords Luft machen aber stattdessen kann ich nun mit Stolz hier verkuenden, ich habe eine Wohnung!!!

Aber der Reihe nach. Die Woche war nur von einem Thema gepraegt: Wohnungssuche! Morgens frueh raus, auf in Accommodation-Office, die anderen Verzweifelten und den Staff (die mich mittlerweile alle beim Namen kennen - irgendwie hatte das was von ner Selbsthilfegruppe) begruessen und die aktuelle Wohnungsliste abholen. Den Rest des Tages versucht man dann Leute zu erreichen, und wenn man das schafft sie davon zu ueberzeugen, dass man doch wenigstens vorbeikommen darf bevor man gesagt bekommt, dass man nur bis Ende Dezember mieten kann. Oh ja, ich kenne Dunedin echt schon ziemlich gut - Keine Ahnung wieviel Kilometer das am Tag waren!

Wie dem auch immer sei gestern Nachmittag hatte meine Suche ein Ende und ich habe ein paar Maori-Maedels ueberzeugt, dass sie mich einziehen lassen. Ich hab ihnen angboten sehr frueh anzufangen nach einem Nachmieter zu suchen und ausserdem den Vorschlag gemacht im allergroessten Notfall auch ein Monat laenger zu zahlen. Tja das scheint gezogen zu haben ---> Am Dienstag ziehen wir also alle (drei, ne vier Maori-Maedels, eine Kiwi und ich) in eine richtig geile Wohnung direkt neben der Central-Library. Solange werde ich noch bei Ramona und Dan, einem Ami (nebenbei bemerkt ich hab noch nie jemanden - nicht mal Andi - so krass auf Georg Bush schimpfen hoeren) bleiben und mein erstes New Zealand Party Weekend verleben. Hier wird die Stimmung mit jedem Tag besser weil immer mehr Studis ankommen. Naechste Woche ist dann der vorlaeufige Hoehepunkt wenn die Orientation Week anfaengt (Motto: "Super-Size-Me") und eine Woche lang nur gefeiert wird (18 Konzerte jeden Tag Party, merkwuerdige Spiele usw.)

--> Ich finde das einen sehr postiven Einstand ins Semester und denke deshalb darueber nach diese Tradition nach Deutschland zu bringen... 

 

Hier aber auch ein Tribut an das Accommodation Office der University of Otago, die einem wirklich absolut jeden Service, von der Wohnungliste ueber den gut gemeinten Ratschlag bis zum kostenlosen Telefonat, bieten den man zur Wohnunssuche braucht. Da kann sich Deutschland noch ne Scheibe abschneiden.

WOHNUNG !!!

Ach ja das sie uebrigens... mehr Bilder wenn ich eingezogen bin

Der erste Tag

Nach unserer Ankunft haben wir uns mit dem Universitaets-Taxi in Richtung Stadt aufgemacht. Ramona ist direkt zu ihrer Wohnung gefahren worden (die Sau hat eine der heiss begehrten University Flats ergattert), und ich stand etwas verloren da. Aber ich hatte ja Sam's Telefon-Nummer. Gesagt getan und angerufen: "No sorry you must have dialed the wrong number". Hatte ich natuerlich nicht, sondern Sam hatte mir die flasche Nummer geschickt. OK keine Panik - ich hatte Sam vor dem Abflug ja noch mal geschrieben vielleicht hat er ja geantwortet. Also auf die Suche nach nem Internet Cafe. Als ich ein Maedel nach dem Weg frage beschliesst die spontan das ich meine Mails auch kurz bei ihr checken kann. Tja und so sass ich dann bei zwei Canadierinnen in der WG finde gluecklicherweise ne Nachricht von Sam mit der richtigen Nummer vor und hab mich richtig gut unterhalten bis mich Sam dort abgeholt hat. Schade eigentlich; ich hatte auch dort "down crashen" duerfen ;-) Es ist echt der Hammer wie freundlich und hilfsbereit die ganzen Leute hier sind.

Zu Sams WG muss ich sagen, dass die Leute zwar sehr nett waren, aber das die Bude die Sam in Alidhem (einigen sagt das bestimmt was) behaust hat echt noch ordentlich war im Vergleich zu hier. Aber egal nach 36 Stunden quasi ohne Schlaf war mir das auch egal! 

Am naechsten Morgen bin ich mit Sam Richtung Uni um zum Accommodtion Office zu schlappen... Auf dem Weg da hin hab ich auch schon mal ein paar Bilder gemacht (siehe unten).

Achja am Vormittag hab ich Ramona wieder getroffen und bin im Laufe des Tages auch in ihre WG umgezogenm weil da noch keine Leute eingezogen sind, und sie super zentral im Vergleich zu Sam wohnt.

Ueber das Thema Wohnung werd ich mich zu geeigneter Zeit noch mal auslassen... was ein Scheiss

jetzt schaut euch erstmal die ersten Kiwi-Impressions an

Der Flug

So liebe Leute jetzt hat es doch ne ganze Weile gedauert bis ich endlich Zeit habe, meinen ersten Tagebuch Eintrag online zu stellen aber, man kann auch nicht sagen, dass hier wenig los war.

Ich fang am besten mal mit dem Flug an. An sich hatte ich da ja echt ziemlich Stress vor aber eigentlich hat sich die ganze Aktion als ziemlich cool rausgestellt. Der Service bei Emirates ist absolut top und mit dem netten Multimedia Center und der hochaktuellen DVD-Bibliothek (z.B. The Incredibles) liess sich schon was anfangen.

Im Flug von Frankfurt nach Dubai sass ich guenstigerweise gleich mal neben nem anderen Studi (Heiko), der nach Christchurch geht. Wir hatten richtig viel Spass weil wir sehr fleissig mit der 25 jaehrigen Protoguisischen Stewardess geflirtet haben, die uns daraufhin in regelmaesigen Abstaenden irgendwelche Sachen geschenkt hat (Ich denke ich besitze das komplette Emirates Zahnbuersten-, Kuscheltier- und Spielsachen-Sortiment). Mit Heiko hab ich auch den Plan gefasst mich schon ab Frankfurt nach NZ-Time zu richten und nur zu schlafen wenn in NZ Nacht ist - ich denke das hat mir den Jet-Lag quasi vollkommen erspart!

Zu Dubai laesst sich nicht viel sagen ausser das da im Duty-Free Shop halt nur Rolex und Porsche verkauft werden (Ich hab im Bilder Bereich ein Bild um das zu dokumentieren)

Ab Dubai sass ich neben Ramona einer Psychologie-Stdentin aus Potsdam die wie ich ein halbes Jahr nach Dunedin wollte. Das war natuerlich im hoechsten Masse perfekt, weil damit feststand, dass wir den Rest der zusammen machen wuerden. Mit Ramona waren die 13 Stunden nach Melbourne bzw. die insgesamt 18 Stunden nach Christchurch richtig witzig (Wir haben entdeckt, dass man Tetris und 4-Gewinnt auch im bordeigenen Netzwerk gegeneinander zocken kann - sehr geil).

Das Umsteigen in Melbourne lass ich jetzt einfach mal aus - Eigentlich laesst sich dazu auch nicht vielmehr sagen als - Juhu ich war in Australien hab dort einen Sonnenaufgang erlebt und musste den schaetzungsweise 10-12 Security-Check ueber mich ergehen lassen.

In Christchurch hiess es dann endlich - JUHU Neuseeland!!! Ihr koennt euch nicht vorstellen, was die fuer einen Stress bei der Einreise schieben, ich glaube es gab niemanden, der seinen Koffer, Rucksack nicht auspacken musste und sei es auch nur vorzufuehren das die Wanderstiefel nicht voll Erde waren! Ahh! Von Christchurch ging es dann in einer kleinen zweimotorigen Propeller-Maschine nach Dunedin. Hiervor haben die Goetter Neuseelands allerdings erst die Benutzung der Kreditkarte gestellt um ein Ticket zu erhalten. Ich haette das in Deutschland mal ausprobieren sollen! Aber lassen wir das.

Ich denke so viel erst mal zum Flug...

 

 
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